Lebenslauf
Ich
wurde am 10. Mai 1947 in Weinheim geboren
und habe 4 Schwestern und
einen Bruder. Eine Schwester davon ist leider verstorben.

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Jürgen
Gulden ( 2. von links hinten)
und auf dem Klettergerüst oben echts
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Nach
meiner Schulzeit, Grundschule in der
Bachschule und Realschule
in der Friedrichschule, ging ich 1963 bei der Firma Freudenberg in die
Lehre
als Maschinenschlosser.
Nach
Abschluss meiner Lehre machte ich bei
Freudenberg auf meinem Beruf verschiedene Abteilungen durch und landete
schließlich 1977 in der Betriebswerkstatt der Bausysteme KG. Hier
war mein
Spezialgebiet die Reparatur von Kalandern (hier wird eine
Gummimischung auf
Rohmaß gewalzt, was genauer geht als mit Walzwerken), Walzwerken und Mühlen.
Mein
Arbeitsleben ist besonders durch meine seit 1980
währende Erfahrung als gewerkschaftlicher Vertrauensmann
geprägt. Bei der ersten
Betriebsratswahl der Freudenberg Baussysteme KG gelang mir auf Anhieb
der
Einzug in dieses Gremium.
Jürgen Gulden im
Betriebsrat der Freudenberg Bausysteme KG noch
gemeinsam mit dem leider
verstorbenen Bernhard Feuling (vorne Mitte)
Ich
erhielt die drittmeisten Stimmen. Deshalb bin ich
seitdem freigestellter Betriebsrat und widme meine gesamte Arbeitszeit
der
Interessenvertretung meiner Kolleginnen und Kollegen.
Des
Weiteren wurde ich von meinen Betriebsratskollegen
in den Konzernbetriebsrat gewählt. Diesem gehöre ich seither
an. Nach dem
bedauerlichen Tod des von mir hochgeschätzten Freundes und
Konzernbetriebratsvorsitzenden
Bernhard Feuling wurde ich von meinen Kolleginnen und Kollegen in den
Konzern
Lenkungsausschuss gewählt, dem ich immer noch angehöre.
Jürgen Gulden im
Betriebsrat der Freudenberg Bausysteme KG
Schon
vor der Konzernaufspaltung gehörte ich der
Leitung der Vertrauensleute der Weinheimer Gewerkschaft Leder an. Als
1997 die
Gewerkschaft Leder in die IG BCE überging
wurde ich in das zweithöchste Gremium der BCE gewählt,
den Beirat.
Diesem gehörte ich als kritische Stimme bis zum Spätjahr 2005
an.
Immer
noch und das schon viele lange Jahre gehöre ich
dem Ortsvorstand der IG BCE Weinheim an und kämpfe hier schon
lange gegen den
starken Personalabbau bei der Firma Freudenberg. Zudem habe ich
maßgeblich an der kritischen Broschüre "150 Jahre
Freudenberg" aus Sicht der Betriebsräte mitgeschrieben, welche bei
mir erhältlich ist.
Seit
2002 bin ich hier in Weinheim Vorsitzender den
DGB Ortsverbandes. Auf ehrenamtlicher Basis mischen wir uns als DGB
kräftig in
das örtliche Geschehen ein, wenn Interessen der Bevölkerung
auf dem Spiel
stehen.

Meine
Frau Ella in Aktion
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Mein
Freund und Betriebsratskollege
Klaus Krastel
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Im
Vordergrund steht natürlich eine aktive
Arbeitspolitik, um Weinheim weiter als lebenswertes Städtchen zu
erhalten, wo
Menschen jeder Herkunft friedlich und sicher leben können.
Wir
setzen uns für eine Politik ein, die das Wiederaufflammen
einer rechtsradikalen Hetze in Weinheim und Umgebung verhindern soll.
Ich
will eine Friedenspolitik die überall Menschen in
dieser Welt in Frieden und ohne zu Hungern leben lässt. Eine
Politik die nicht
auf Kosten der Armen Bildung und Wissen stärkt. Bildung darf nicht
vom
Geldbeutel abhängig sein.
Nicht unerwähnt will ich lassen, dass ich auch einige Jahre in der
SPD in Weinheim Mitglied war. Leider merkte ich zu spät, welch ein
falsches Spiel diese Partei treibt. Vor der vorletzten Bundestagswahl
bin ich aus dieser Partei ausgetreten. Weinheims jetzigen
Oberbürgermeister Heiner Bernhard (SPD) habe ich aktiv in seinem
Wahlkampf unterstützt.

Jürgen Gulden im Gespräch mit Weinheims
Oberbürgermeister Heiner Bernhard.
Traditionell veranstaltet der örtliche DGB in Weinheim mit dem
jeweiligen OB an den
Vorabenden zum 1. Mai eine Feierstunde, bei der viele gesellschaftliche
Akteure über
gewerkschaftliche Positionen zu Arbeitswelt und Gesellschaft, meist
sehr kontrovers,
ins Gespräch kommen. Hier wird gerade die diesjährige
Veranstaltung vorbereitet.
Ich
bin seit
1968
verheiratet und bin stolzer Vater einer Tochter. Von 1986 bis
1990 war ich stellvertretender Elternbeiratsvorsitzender an
der Friedrich-Realschule in Weinheim.
Mein Privatleben
hat viel in
sportlichen Gemeinschaften statt gefunden. Schon mit 17 Jahren habe ich
bei der
TuS Weinheim Verantwortung übernommen und Schüler trainiert.
Mit 21 war ich
Mitbegründer der TuS Weinheim Frauenabteilung. Hier trainierte ich
7 Jahre lang
die Damen Mannschaft und noch verschiedene Jugend Mannschaften. In
dieser Zeit
war ich auch 2. Handball Abteilungsleiter und Kassier der Abteilung.

Aktiv als Radballschiedsrichter
Da ich auch noch
in Hemsbach
Radball spielte, trainierte ich dort ab 1977 alle aktiven Mannschaften
und die
Jugendmannschaften. Zum Schluss meiner Radballzeit war ich auch noch
Abteilungsleiter
der Radsportabteilung.

Tochter
Tina (mit ihrem Hund Frocki),
mein
leider gestorbener Vater
und
meine Frau Ella
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Ich gehe auch gerne mit meinem
Hund Jessy in der Natur spazieren |
Weitere Hobbys
sind: Skat
spielen, Musik hören und viel lesen
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